Seitenübersicht | Seite ausdrucken | Tel.: 07121 27833-8 (täglich 9.00 - 18.30 Uhr)
###supersized###

Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen, deren Angehöriger und Trauernder

Geschichte des Ambulanten Hospizdienstes Reutlingen

1989

Am 2. Oktober 1989 gründet Pfarrer Ingo Sperl mit zehn Frauen im Städtischen Alten- und Pflegeheim in der Ringelbachstraße die "Sterbebegleitungsgruppe Reutlingen". Er bereitet die Frauen auf die Begleitung Sterbender vor und leitet auch die begleitenden Gruppentreffen. Zwei Jahre später initiiert er einen Männergesprächskreis, der sich ebenfalls intensiv mit wichtigen Themen rund um Sterben und Trauer befasst.

Pfarrer Sperl fungiert als Bindeglied zwischen den Gruppen, die in den ersten Jahren ausschließlich in den Heimen tätig sind.

Die Erfahrungen mit der Sitzwachenarbeit in Reutlingen finden mehr und mehr Aufmerksamkeit. Das führt dazu, dass die Gruppe gebeten wird, nicht nur Sterbende in den Heimen der Stadt zu begleiten.

1994

Schließich wird 1994 die "Hospiz-Arbeitsgemeinschaft Region Reutlingen e.V." von unterschiedlichen Gruppierungen und Einzelpersonen gegründet. Aktiv dabei sind unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen und katholischen Kirchen, von Caritas und Diakonie, Mitarbeiterinnen von Pflegeheimen, Sozialstationen und der Altenhilfefachberatung. Erste Vorsitzende ist Petra Rinn, die in den Folgejahren den Verein mit großem Engagement auf- und ausbaut.

2006

Die Hospiz-Arbeitsgemeinschaft wird umbenannt in "Ambulanter Hospizdienst Reutlingen e.V.".

2010

Der "Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst" wird begründet. Die Ehrenamtlichen für diesen Dienst werden zunächst in gesonderten Kursen ausgebildet.

2014

Die Ausbildung der Ehrenamtlichen für die Sterbebegleitung Erwachsener und Kinder und Jugendlicher erfolgt ab jetzt in gemeinsamen Kursen. Im Moment engagieren sich im Ambulanten Hospizdienst Reutlingen 120 ehrenamtliche MitarbeiterInnen.

© Ambulanter Hospizdienst e.V. 2017 | Impressum | Seitenübersicht